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Absolutdruck |
In seltenen Fällen ist es notwendig den Druck - im physikalischen Sinne - absolut zu messen (z.B. bei abgeschlossenen Systemen). Die Sensoren müssen jedoch in diesem Fall speziell gekapselt werden. |
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Anfangswert (Offset) |
Der unterste Wert der Messgröße, auf den ein Gerät zur Messung justiert ist. z.B.: 4 mA |
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Einstellzeit |
Die Einstellzeit beschreibt nach DIN EN 61298 und DIN EN 60770 die Zeitspanne zwischen dem Beginn der Sprungantwortzeit und der Zeit, die das Ausgangssignal benötigt, um innerhalb 1 % der Ausgangsspanne seinen Beharrungszustand zu erreichen und darin zu bleiben. Der Sprung beträgt entsprechend 80 % der Ausgangsspanne von 10 % auf 90 %, danach von 90 % auf 10 %.
Gleichbedeutend werden in den Normen DIN 61298 und DIN EN 60770 die Begriffe Einstelldauer, Einschwingzeit (-dauer) und Antwortzeit verwendet. |
Einstellzeit |
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Endwert (Full Scale) |
Der höchste Wert der Messgröße, auf den ein Gerät zur Messung justiert ist. z.B.: 20 mA |
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Genauigkeit |
Wie stark der tatsächliche Verlauf von der idealen Kennlinie abweichen kann, wird durch die Genauigkeit angegeben.
"FS" = Full Scale = Endwert (z. B. 20 mA) "FSO" = Full Scale Output = Spanne (z. B. 16 mA)
Die Genauigkeitsangaben bei BD|SENSORS sind immer prozentual auf die Messspanne (FSO) bezogen. |
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Hydrostatische Füllstandsmessung |
Der Druck, der in einer bestimmten Flüssigkeitstiefe herrscht, ist direkt proportional zur Höhe der darüberliegenden Flüssigkeitssäule. Bei Wasser mit einer Dichte von 1 g/cm³ erhöht sich der Druck pro Meter Wassersäule (mWs) um etwa 100 mbar. Durch die Kalibrierung auf die jeweilige Flüssigkeitsdichte wird das Ausgangssignal einer hydrostatischen Füllstandssonde auf die zu messende Flüssigkeitssäule abgestimmt. |
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Kennlinie |
Der Zusammenhang zwischen Messgröße und Ausgangsgröße wird durch die Kennlinie beschrieben. Im Idealfall handelt es sich um eine Gerade. |
Kennlinie |
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Kennlinienabweichung |
Hysterese Die Hysterese ist die Differenz der Ausgangsgröße für einen festen Messwert mit steigendem bzw. fallendem Druck.
Linearitätsabweichungen Die Linearitätsabweichung ist die größte Abweichung der Kennlinie von einer Bezugsgeraden.
Reproduzierbarkeit Die Reproduzierbarkeit definiert die größte Abweichung der Ausgangsgröße bei wiederholtem Anfahren des Messwertes.
Temperaturfehler Der Temperaturfehler gibt die maximale Abweichung der Kennlinie vom Idealverlauf - für Messungen bei unterschiedlichen Temperaturen - innerhalb des kompensierten Bereiches an. Wir geben den Temperaturfehler in der Regel auf den gesamten kompensierten Bereich bezogen und nicht pro 10 K bzw. 1 K an.
Kennlinienabweichung nach IEC 60770 Dieser Wert definiert den maximalen Gesamtfehler gemäß IEC 60770, bestehend aus Nichtlinearität, Hysterese und Reproduzierbarkeit entsprechend der Grenzpunkteinstellung, d.h. die Abweichung von der Gerade durch Anfangs- und Endwert. Diese Definition ergibt zwar im Vergleich zur Anfangswerteinstellung bzw. BFSL (Best Fit Straight Line) die größte Kennlinienabweichung, ist jedoch für den Anwender am besten nachvollziehbar. Bei Genauigkeitsangaben in Datenblättern muß daher angegeben sein, wie der Fehler definiert wird.
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Kennlinienabweichung |
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Relativdruck |
Im Normalfall erfolgt die Druckmessung relativ zum herrschenden Luftdruck, d.h. der Luftdruck entsprich 0 bar. Für Drücke größer als der Luftdruck erhält man positive Werte (Überdruck). Für Drücke kleiner als der Luftdruck erhält man negative Werte (Unterdruck). |
Relativdruck |
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Sensortypen |
Piezoresistive Silizumsensoren ungekapselt für Gase und dünnflüssige, nicht aggressive Flüssigkeiten mit Edelstahlmembrane für Industrie-Standardanwendungen
Edelstahl-Dünnfilmsenors für Hydraulikapplikationen und hohe dynamische Druckbelastungen
Dickschicht-Keramiksensoren für aggressive Medien
Kapazitive Keramiksensoren für aggressive Medien und sehr kleine Meßbereiche |
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Spanne / Full Scale Output (FSO) |
Die algebraische Differenz zwischen Endwert und Anfangswert z.B.: 20 mA - 4 mA = 16 mA |
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Umrechnungsfaktor |
1 mbar = 100 Pa 1 bar = 14,5 PSI 1 PSI = 68,95 mbar |
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